Historisch-politisches Bildungsnetzwerk

Netzwerk historisch-politische Bildungsarbeit zur Verfolgungsgeschichte der Sinti* und Roma* im Nationalsozialismus

Über das Netzwerk

KogA koordiniert das Netzwerk historisch-politische Bildungsarbeit zur Verfolgungsgeschichte der Sinti* und Roma* im Nationalsozialismus. 

In diesem Netzwerk tauschen sich Multiplikator*innen aus Gedenkstätten, Bildungseinrichtungen und zivilgesellschaftlichen Organisationen aus, die zur Verfolgung der Sinti* und Roma* im Nationalsozialismus und dessen Kontinuitäten arbeiten. 

Das zentrale Format des Netzwerks stellt ein jährliches Treffen an einer NS-Gedenkstätte dar. Im Fokus steht die Geschichte des jeweiligen historischen Ortes mit einem Schwerpunkt auf Sinti* und Roma* als Verfolgtengruppen und darauf bezogene Bildungsangebote. Außerdem gibt es meist einen inhaltlichen Schwerpunkt, bei dem eine bestimmte Facette des Themas näher beleuchtet wird. 

In Online-Treffen wird der kollegiale Austausch über (aktuelle) Fragen, Herausforderungen und Beispiele guter Praxis antiziganismuskritischer, historisch-politischer Bildung gefördert. 

Ziele des Netzwerks

  • Stärkung antiziganismuskritischer Perspektiven
    Das Netzwerk fördert die Auseinandersetzung mit der Verfolgungsgeschichte der Sinti* und Roma* im Nationalsozialismus aus antiziganismuskritischer Perspektive und trägt zur Sichtbarmachung der historischen wie gegenwärtigen Ausprägungen von Antiziganismus bei.
  • Reflexion und Weiterentwicklung historisch-politischer Bildungsarbeit
    Es bietet Raum für die gemeinsame Reflexion und Weiterentwicklung von Konzepten, Methoden und Materialien historisch-politischer Bildung an NS-Gedenkstätten – mit dem Fokus auf Sinti* und Roma*/Antiziganismus. 
  • Förderung von Austausch und Vernetzung
    Ziel ist der nachhaltige kollegiale Austausch innerhalb des Netzwerks, um Erfahrungen, Herausforderungen und Beispiele guter Praxis miteinander zu teilen. Dabei wird auch der transnationale Austausch mit Organisationen in anderen europäischen Ländern in den Blick genommen. 
  • Verankerung der Perspektiven von Sinti* und Roma*
    Die Beteiligung, Sichtbarmachung und Thematisierung der Stimmen, Erfahrungen und Kämpfe von Sinti* und Roma* – insbesondere im Bildungs- und Gedenkstättenkontext – ist ein zentrales Anliegen.
  • Impulse für institutionsübergreifende Kooperation
    Durch die jährlichen Treffen und neue digitale Austauschformate werden Kooperationen zwischen Organisationen, Initiativen und Einzelpersonen im Themenfeld gefördert.

Teilnahme am Netzwerk

Bei Interesse, am Netzwerk mitzuwirken, nehmen Sie Kontakt zu Lukas Engelmeier auf und schildern Sie kurz Ihren Bezug zum Thema.

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